Krankentagegeld



Krankentagegeld
für Fluglotsen

der einfachste Weg, deinen Wohlstand zu sichern

Wer sollte ein Krankentagegeld haben?

Jeder, der in der Flugsicherung arbeitet!

ATCO

Fluglotsin im Tower schaut aus dem Fenster

Fluglotsinnen und Fluglotsen

ATOS

Flugdatenbearbeiterin am Telefon

FDB, FMP, FB, zFIS und PK

ATSEP

Flugsicherungstechniker bei der Arbeit

FS-Ingenieure und FS-Techniker

Brauchen nur Privatversicherte ein KT?

Dies ist ein großer Irrtum!

Privat Krankenversicherte kümmern sich automatisch um ihr Krankentagegeld. Denn sie wissen: Ein Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse gibt es nach dem Wechsel bei längerer Krankschreibung nicht mehr. Zur korrekten Bestimmung des erforderlichen Krankentagegeldes ist in allen Fällen die Beratung durch einen Versicherungsmakler zu empfehlen, der sich nicht nur mit PKV auskennt, sondern auch mit den Besonderheiten der Tarifverträge in der Flugsicherung. Ich als Flugsicherer kenne die tarifvertraglichen Regelungen und biete dir mein Wissen für eine perfekte Absicherung an. Diese Leistung ist Bestandteil meiner Beratung zur Krankenversicherung. 

Die meisten gesetzlich Krankenversicherten wiegen sich in Sicherheit, da sie von einer umfassenden Absicherung durch das Krankengeld der GKV ausgehen. Dieser Irrtum zeigt sich, sobald die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers bzw. der Zuschuss zum Krankengeld endet. Insbesondere bei Gutverdienern oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verschärft sich der Gehaltsverlust mit zunehmendem Einkommen deutlich.

Trainees und OJTs haben die besten Karten: So lange du noch jung und gesund bist, bringst du die besten Voraussetzungen für einen Vertragsabschluss mit. Die Beiträge sind aufgrund des niedrigen Eintrittsalters sehr günstig. Auch sind selten die "kleinen Wehwehchen" schon eingetreten, welche den Zugang zu einer bedarfsgerechten Versorgung erschweren können.

Lohnfortzahlung

Leider nehmen zu viele Fluglotsen und andere erlaubnispflichtig Beschäftigte der Flugsicherung das Thema Krankengeld bzw. Krankentagegeld auf die leichte Schulter. Die Wahrscheinlichkeit, überhaupt einmal ernsthaft krank zu werden und dann auch noch über einen längeren Zeitraum als sechs Wochen (gesetzlich festgeschriebener Lohnfortzahlungszeitraum) wird als äußerst niedrig eingeschätzt. Manch einer ignoriert es vollends. In meinem persönlichen Umfeld, aber auch innerhalb des Kollegiums kommt "das böse Erwachen" meistens dann, wenn man selbst betroffen ist. Die monatlichen Ausgaben - meist nur die fixen - belaufen sich auf mehrere Tausend Euro. Insbesondere in Familien, aber auch bei gutverdienenden Singles oder Paaren ist das keine Ausnahme. Nach der Lohnfortzahlung des Arbeitgebers ist Schluss. Dann springt das Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung ein. Das maximale Krankengeld beträgt allerdings nur knapp 3.600 EUR netto! Wer hier keine Absicherung für den Ernstfall getroffen hat, kann bereits nach kurzer Zeit in ernsthafte finanzielle Schieflage geraten.

Reicht das Krankengeld?

Menschen, die sich entscheiden, gesetzlich krankenversichert zu bleiben, sollten sich unbedigt intensiv mit dem Begriffen Krankengeld und Krankentagegeld beschäftigen! Es herrscht der weitverbreitete Irrglaube, das Krankengeld der Krankenkassen fängt einen krankheitsbedingten Lohnausfall komplett auf. Dies ist nicht der Fall! Das Krankengeld beträgt immer nur maximal 70 % des Bruttogehalts, allerdings begrenzt auf 90 % des Nettoentgelts, jedoch aufgrund der Beitragsbemessungsgrenze der GKV maximal 3.536 €. Steigt dein Gehalt über 7.700 EUR im Monat, wird deine Einkommenslücke mit steigendem Gehalt immer größer.

Diagramm der Einkommenslücke für höhere Einkommen trotz Krankengeld

Die obige Grafik verdeutlicht, wie groß dein Einkommensverlust bei längerer Krankheit ausfallen kann. Zur groben Orientierung kannst du dein Brutto-Gehalt am unteren Rand des Diagramms ablesen. Aus dem dazugehörigen Nettogehalt kannst du nun ablesen, wie hoch dein Netto Krankengeld höchstens ist. Innerhalb des orangenen Bereichs findest du nun deine Einkommenslücke bei längerer Krankheit.

Vorteil Flugsicherung

Dein Arbeitgeber zahlt dir eine "Krankenzulage" im Anschluss an die gesetzliche Lohnfortzahlung von 6 Wochen. Je nach Dauer deiner Betriebszugehörigkeit wird diese zwischen weiteren 3 und 20 Wochen einer Krankschreibung gewährt. Die Höhe hängt dabei von deinem individuellen Einkommen ab. Als gesetzlich Versicherter beginnt damit deine Einkommenslücke etwas später.

Für Privatversicherte gelten grundsätzlich dieselben Regelungen der "Krankenzulage" wie oben beschrieben. Da bei Privatversicherten noch einige Faktoren mehr berücksichtigt werden müssen, ist eine genaue Betrachtung durch einen erfahrenen Berater mit Kenntnissen der tarifvertraglichen Regelungen der Flugsicherung äußerst wichtig, damit im Erstfall auch wirklich keine Lücken entstehen. Denn eine reine "verlängerte Lohnfortzahlung", wie viele Kollegen vermuten, ist die Krankenzulage auf keinen Fall! Wie die Besonderheiten im KT für Privatversicherte der Flugsicherung genau umgesetzt werden, findest du unter Private Krankenversicherung.

Krankenzulage der Flugsicherung für gesetzlich Versicherte

Du willst das korrekte KT selbst bestimmen?

 

Falls nicht: Ich helfe dir gerne!

Viel Geld für wenig Beitrag

Für eine ungefähre Berechnung deines Einkommensverlusts empfehle ich den Rechner unten. Eine monatliche Absicherung (zusätzlich zum Krankengeld) von bspw. 2.900 Euro kostet eine 22-jährige Fluglotsin in der Regel ca. 30 Euro Monatsbeitrag. Den Einkommensverlust von bspw. 2.900 Euro über einige Wochen oder gar Monate aus Gespartem kompensieren zu können oder zu wollen, ist sicher ehrenhaft. Ist es aber auch durchdacht, vorausschauend und zielgerichtet? Und ist am Ende wirklich genügend Kapital vorhanden, um es für diesen Einkommensverlust verwenden zu können? Du weißt schließlich heute noch nicht, ob, wann oder wie lange dich eine Erkrankung treffen wird. Sorge lieber vor und sichere dein volles Gehalt auch bei längerer Erkrankung ab. Damit du beim Gesund werden eine Sorge weniger hast!

Deinen KT-Bedarf kannst du ganz einfach selbst ablesen:

die "tägliche Netto-Lücke" ist der Wert, den du mit einem KT absichern solltest!

 

Für eine genaue Betrachtung lasse ich mir immer deine letzten Gehaltsabrechnungen zeigen.

Sparen oder absichern?

Manche Menschen wollen bei einer Versicherung immer "etwas raus" haben. Auch wenn das nicht mein Ansatz ist, möchte ich diesem Gedanken hier einmal nachgehen.

Der Gegenwert des einen Monat lang ausgezahlten Krankentagegeldes (also 2.900 Euro), entspricht fast genau der Summe aus ca. 8 Jahren KT-Beitrag (30 Euro x 97 Monate = 2.910 Euro). Mit anderen Worten: 8 Jahre Versicherungsbeiträge sparen reicht dann gerade einmal für einen Monat Einkommensverlust.

Nicht selten werden Krankentagegelder jedoch über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren benötigt. Der in diesem Zeitraum angesammelte Einkommensverlust beläuft sich auf über 100.000 EUR (2.900 Euro x 36 Monate = 104.400 Euro). Um dieses Kapital aus deinen gesparten KT-Beiträgen ableiten zu können, bräuchtest du ganze 3.480 Monate (oder 290 Jahre). Sparen rechnet sich beim Krankentagegeld also keinesfalls!

PKV Garantie - ideal kombiniert

Du bist oder bleibst gesetzlich krankenversichert und hast erkannt, dass ein Krankentagegeld trotzdem unverzichtbar für dich ist? Aufgrund derselben Gesundheitsprüfung bei Antragstellung lohnt es sich auf jeden Fall, das Krankentagegeld mit der PKV Garantie zu kombinieren. So kannst du neben dem Wechsel in die Private Krankenversicherung auch private Krankenzusatzversicherungen ohne erneute Gesundheitsprüfung aus der PKV Option entwickeln. Für in der Regel unter 10 Euro Monatsbeitrag bleibst du äußerst flexibel krankenversichert, hast immer einen Fuß in der PKV-Tür und kannst im Ernstfall immer noch problemlos beispielsweise eine ambulante, stationäre oder Zahnzusatzversicherung als gesetzlich Versicherter abschließen.

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